[Wildeck] Gemeindevertretung beschließt wichtige Anträge der Grünen: Digitalisierung und Verkehrssicherheit im Fokus
In der gestrigen Sitzung der Gemeindevertretung Wildeck setzten Bündnis 90/Die Grünen zwei zentrale Anträge durch: Die Initiative zur Erneuerung der Landesstraße L 3251 zwischen Hönebach und Ronshausen sowie die Digitalisierung der Sitzungsunterlagen für Gremienmitglieder.
Auf Antrag der Grünen soll der Gemeindevorstand bei Hessen Mobil nachfragen, wann eine grundhafte Sanierung der stark beschädigten Landesstraße L 3251 geplant ist. Die Straße, eine wichtige Verbindungsachse Richtung Bebra und zur Bundesstraße 27, leidet unter massiven Frostschäden und stellt ein zunehmendes Sicherheitsrisiko dar. Trotz regelmäßiger Instandhaltungsmaßnahmen hat sich der Zustand gravierend verschlechtert.
Martina Selzer, Sprecherin der Grünen-Fraktion, betont: „Die L 3251 ist eine Lebensader für unsere Region. Es kann nicht sein, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Pendler täglich mit Schlaglöchern und maroden Fahrbahnabschnitten konfrontiert werden. Wir brauchen klare Perspektiven von Hessen Mobil – sowohl für eine langfristige Sanierung als auch für Sofortmaßnahmen, die die Verkehrssicherheit bis dahin gewährleisten.“
Die Grünen regten weiterhin an, die Anfrage an Hessen Mobil gemeinsam mit Ronshausen zu stellen, um das Anliegen mit Nachdruck zu vertreten.
Ein weiterer Erfolg der Grünen ist die Beschlussfassung zur digitalen Bereitstellung von Sitzungsunterlagen für Gemeindevertreter:innen, Ausschussmitglieder und Ortsbeiräte. Bisher werden die Dokumente ausschließlich in Papierform versandt – ein Verfahren, das nicht nur umweltschädlich, sondern auch zeit- und kostenintensiv ist.
Christina Wolf erklärt: „Viele Kommunen sind hier schon lange digital unterwegs. Wildeck darf nicht länger hinterherhinken. Gerade in Zeiten knapper Haushaltsmittel und überlasteter Verwaltungen ist die Umstellung auf digitale Unterlagen ein einfacher, aber wirksamer Schritt, um Ressourcen zu schonen und die Arbeit effizienter zu gestalten.“
Der Beschluss sieht vor, zu prüfen, wie die elektronische Form künftig die Schriftform ersetzen kann – vorausgesetzt, die jeweilige Zustimmung liegt vor. Gremienmitglieder, die weiterhin die Sitzungsunterlagen in Papierform wünschen, sollen diese auch weiterhin so erhalten.

